Helmholtz-Zentrum Geesthacht 2018

Durch die dreieckige, an einen Wankelmotor erinnernde Grundfläche, ist das Haus ein Kristalisationspunkt im Gelände und bildet eine Landmarke im Campus des Helmholtz-Zentrums Geesthacht. Die Vernetzung mit den Bestandsgebäuden ist durch eine großzügige und geschwungene Freifläche im Süden des Hauses, an der die Nebengebäude mit den nötigen Abständen angelagert sind, ausgebildet.
Die interne Erschließung des Hydrogene Technology und Polymere Centers erfolgt in den beiden Geschossen über eine zentrale Erschließungshalle, an der die Laboratorien und Büros im Obergeschoss und weitere Laboratorien sowie die Technikumsräume im Erdgeschoss angelagert sind. Diese zentralen Bereiche stellen ein Erschließungssystem der kurzen Wege dar und fördern die Begegnung und den Wissensaustausch zwischen den Mitarbeitern beider Fachbereiche. Durch die Ausbildung des Atriums gelingt es, die Verkehrsfläche als einen über die Erschließungsfunktion hinaus nutzbaren Raum zu gestalten. Die äußere Hülle der Fassade besteht, in inhaltlicher Anlehnung an die Membranforschung des Helmholtz-Zentrum Geesthacht, aus semitransparentem textilem Material.

Bauherr: Helmholtz-Zentrum Geesthacht

Standort: Max-Planck-Str. 1, 21502 Geesthacht